ALLER ANFANG IST SCHWER
eine Bestandsaufnahme
immer wieder diese Probleme ;-)
jeder hat das sicher schon mal erlebt, dass er sich an den Rechner setzt und die Software einfach nicht starten will oder aber immer wieder abstürzt. Jetzt kommt eine kleine Geschichte was da bei mir so passiert ist und was mich erst erkennen lassen hat wie sehr doch die Pokersoftware auf den eigenen Rechner zugreifen kann. Als ich das vorletzte Mal ein Update bei FullTilt machte war noch alles in Ordnung aber danach konnte ich mich leider nicht mehr anmelden und das eine ganze Zeit lang. ich dachte erst es sei ein technisches Problem und schrieb immer mal wieder an den Support aber da kam nix zurück. ERST!!! Dann der Schock!!!!
Man teilte mir mit das mein Account gesperrt sei, da ich Software benutze die sie nicht gestatten würden. Ein Scann meines Rechners hätte dies ergeben. Ich kotzte da innerlich ganz schön ab denn ich hatte mal einen 3 Tagestrail der aber gar nix brachte und seit dem spiele ich ohne Alles. Das ganze dauerte ganz schön lang denn man wollte mich nicht einfach so wieder freischalten.
Ende der Geschichte: ich darf wieder zocken spiele immer noch ohne alles aber lass nun auch die Finger von Sachen wie PokerEdge etc. denn merkt euch liebe Freunde der Anbieter haben den längeren Arm und gucken gern mal was sich da so auf Euren Rechnern befindet...und selbst wenn die Software nicht aktiv ist sperren sie EUCH
HAVE a GOOD DAY und nen GUTES BLATT
EUER
CallitAbet
Über das Full Tilt Poker Akademie 30.4.2011
Als erstes möchte ich sagen, dass ich gern früher etwas dazu gesagt hätte aber ich hatte die Tage einige kleine Probleme mit Full Tilt auf die ich in einem anderen Post eingehen werde und daher keinen Nerv was zum Seminar zu verfassen.
So also nu denn. Ich weiß nicht so recht wo ich anfangen soll denn es soll sich ja hier schließlich nicht als Meckerlektüre lesen aber es wird wohl auch kein Aufschrei der Freude dabei herauskommen.
Das Seminar startete pünktlich und zu meinem Erstaunen waren da doch einige mehr Leute als ich es gedacht hatte und auch ein paar mir sehr bekannte Gesichter dabei. Manche kannte ich aus der Betfair Challange, ein anderer war mal Dealer in der Spielbank Berlin und so einige Gesichter hatte ich einfach schon ein paar mal am Tisch gesehen. Es war mir am Anfang schon ein wenig komisch das man am Anfang ein Blatt unterschreiben sollte, in welchem man der Firma, welche die Veranstaltung ausrichtete(für FullTilt) alle Rechte an videoaufnahmen etc. abtrat. Für mich kein Ding da es mir egal ist ob das irgendwo benutzt wird. Komisch war aber das da auch stand das dieses Seminar völlig kostenfrei sei, was bei manchen der Anwesenden schon vorher Verwunderung hervorrief. (einer fragte in die Runde wie gute kann das sein wenn es nix kostet...)
Nach der Begrüßung durch die beiden FullTilt PokerPros Stephan Kahlhamer und Stefan Rapp und der bei Bekanntgabe das dieses erste Seminar kostenlos sei und alle die schon bezahlt hatten ihr Geld wiederkriegen würden ging es dann an sich auch gleich los.
Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen geteilt, es waren Pokertische aufgebaut und jeder sollte sich einen Platz suchen und dann wurde in einer Art Turniermodus einfach losgespielt. Hierbei ist zu sagen, dass es verhältnismäßig wenig Chips gab (30BB) und man schon nach wenigen Runden erkannte, da die Leute nach einem verlorenen ALL IN neue Chips bekommen würden es ein wenig wie bei einem online freeroll zugehen würde. ganz so schlimm war es dann ja doch nicht aber es war schon anders als wenn man wirklich nicht ausscheiden möchte.
Die Räume waren durch eine Wand geteilt, so dass jeder Poker Pro einen Raum also eine Gruppe hatte um die er sich kümmern sollte und das lief dann wie folgt.
Ein Platz am Tisch war mit Chips aber ohne Spieler immer für den "ROTEN STUHL" des Profis reserviert und dieser spielte dann an den verschieden Tischen einfach mit. Wenn er mit am Tisch saß wurden die Hände bis zum River gespielt aber bevor es zum Show-down kam machte er so etwas wie eine Analyse, wie er die Hand gesehen hat, was er bei den Spielern erkannt hat und was er denkt wer da gerade was gespielt hat. Da kann ich nur sagen Hut ab denn das war teilweise schon nicht schlecht, was beide der Pros da so zeigten.
Problematisch fand ich allerdings, dass Stephan Kahlhamer, welcher ja als ein sehr mathematischer Spieler bekannt ist auf einem Niveau der Pokermathematik einstieg, welcher jeder der sich damit auch nur ein wenig beschäftigt schon lange hätte wissen müssen. Es wurden Starthände verglichen und gezeigt wie Stark bspw. AK vs. AQ ist und auch das es in diesem Fall egal ist ob es AQ oder A9, A10 A8 etc. ist. oder aber auch das 89 vs. AK ca. 40% zu 60% beträgt. Wenn man schon eine Weile selber spielt sind das Dinge die man voraussetzt und so war es dann auch das ich das Gefühl hatte das die meisten es doch eher als langweilig empfanden wenn er am Flip-chart etwas erklärte.
Nach der Mittagspause, wo es obwohl es hieß es gibt nichts zu Essen und zu Trinken, ein nettes Buffet aufgebaut war ging es dann in den zweiten Teil, in dem Stefan Rapp weniger auf die Mathematik und mehr auf die Psychologische Seite des Pokerns eingehen sollte. Ich hatte wie ich fand bei der zweiten Tischwahl ein wenig Pech, da an meinem Tisch ein paar saßen die dachten sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und auch genauso spielten. Nur um ein Bsp. zu nennen was da am Tisch los war...
UTG eröffnet mit 4BB, Call, RR auf 14BB worauf alle anderen aussteigen der UTG Spieler called. ein Instacall vom Spieler der am Anfang auch die 4 BB gecallt hatte. auf einen Flop mit 10 4 7 stellt UTG ALL IN Instacall nochmal vom Spieler neben ihm und fold des PF RRaisers. UTG zeigt AQ und ist gegen 77 des Gegners tot. Auf die Frage warum er denn sein paar Siebener nicht foldet ist die Antwort er kenne den Spieler der UTG geraist hat ja und falls er nicht trifft kann er fodlen denn er hätte ja noch genügend Chips und es wäre klar gewesen das keiner von beiden eine wirklich starke Hand hatte. Tolle Sprüche von jmd. der gerade sein Set getroffen hat ich glaube da sind wir Spieler alle gleich und würden auch PF ein ALL IN callen ;-)
Diese Situation führte dann dazu das wir Stefan Rapp dazu holten, weil es ja ein Austausch sein sollte und man auch mal hören sollte wie ein Profi darüber denkt und er erklärte auf eine gute Art und Weise warum man gerade solche Spielzüge in Turnieren vermeiden sollte...jeder hier weiß wohl wie oft oder eher wie selten man ein Set trifft und das es sich in einem Turnier mit wenig Chips dann nicht lohnt PF nur zu callen. Wenn man keinem ein Paar gibt Push or Fold. Das sah der Meisterspieler bei mir am Tisch anders und die Stimmung an meinem Tisch war danach etwas angespannt. Aber auch der zweite Teil ging schnell und ohne große Überraschungen was einem beim Verbessern seiner Pokerfähigkeiten weiterhelfen könnte zu Ende. Nach einem weiteren kleinen Nachmittagssnack wurde dann der Raumteiler weggenommen und ein MTT gestartet was aber meiner Meinung nach sehr schlecht angepasst war. Man kann doch nicht auf einem Seminar wo man Spieler hat die sich mit der Materie beschäftigen wollen und dieses Spiel als etwas Ernstes ansehen ein MTT mit haltet euch alle fest 25BB Anfangsstack starten!! Die Erklärung von Stephan Kahlhamer man musste an die Zeit denken und das es auch wieder zu Ende geht kann ich hier nicht gelten lassen, da man sich so eigentlich sein Spiel eher versaut als es besser zu machen.
Zum Abschluss ist noch zu sagen, dass es wie ich finde sehr schade ist das wenn bei einem solchem Seminar schon Pros da sind diese dann nicht auch beim Abschlussturnier mitspielen.
Ich hoffe, dass sie alle Anregungen zu Verbesserung aufgenommen haben und probieren diese umzusetzen.
Ich für meinen Teil habe dadurch nur umso mehr die Bestätigung bekommen, dass man das was man an einem Tisch braucht um "zu überleben" und Kohle zu machen einfach nur am Tisch lernt. Echtes Geld, echte Gewinne echter Schmerz bei Verlust nur so funktioniert Poker wirklich. ;-)
In diesem Sinne allen ein GUTES BLATT und VIEL ERFOLG
CallitAbet